Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

ZU WACHSEN LERNT MAN
IN DEN WÄLDERN

NATUR- UND UMWELTPÄDAGOGIK

Andrea Oberheiden-Brent

Hof-Schönhorst 3

24232 Schönkirchen



HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Personen- und Sachschäden sind über eine Betriebshaftpflichtversicherung abgesichert. Gehaftet wird nur für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit des Veranstalters ausgelöst werden. Für Unfälle, Verletzungen oder Erkrankungen während der Veranstaltungen wird keine Haftung übernommen.

STANDORT

Viele Veranstaltungen finden im Umkreis unseres Hofes statt - zwischen Schönkirchen und Schwentinental, 8 km östlich von Kiel. Andere Veranstaltungen finden im Raum Kiel sowie Plön, Preetz und der Probstei statt.



Wer uns als Betreiber des privat geführten Gnadenhofes, der jederzeit privat besuchbar ist, eine Zuwendung zukommen lassen möchte, kann dies über folgenden Link tun. Wir bedanken uns herzlich.

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
die eine will sich von der andern trennen:
Die eine hält in derber Liebeslust
sich an die Welt mit klammernden Organen;
die andre hebt gewaltsam sich vom Dust
zu den Gefilden hoher Ahnen.


Goethe: Faust 1, Vers 1112 - 1117; Vor dem Tor.


 

Andrea Oberheiden-Brent (Natur- und Umweltpädagogin)Andrea Oberheiden-Brent (Natur- und Umweltpädagogin)

Wyman Brent (Sprachlehrer)Wyman Brent (Sprachlehrer)

Jens J. Reinke (Anglizist)Jens J. Reinke (Anglizist)


 

Mein Name ist ANDREA OBERHEIDEN-BRENT. Ich bin auf dem Hof Oberheiden in der Nähe von Kiel in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Meine Kindheit fand zum Großteil draußen statt. Schlechtes Wetter spielte keine Rolle, es gab immer irgendein neues Abenteuer zu erleben. An den langen heißen Sommertagen, der Erntezeit, und an den "Kartoffelferien" im Herbst hängen zahlreiche Kindheitserinnerungen. Wenn ich heute mit meinem Sohn durch den Schnee stapfe (sofern welcher liegt), sind mir meine eigenen kalten Kinderhände, die eisige, laufende Nase und die nassen Füße nach einem Tag voller Schlitten- und Schlittschuhabenteuer wieder präsent. Der Lauf der Jahreszeiten wurde vom Menschen von jeher als eine Konstante im natürlichen Wandel empfunden, gedeutet und mit diversen Bräuchen zelebriert.

Meine relativ freie Kindheit in der Natur war eine andere als die Kindheit heutiger Generationen. Heute halten sich Kinder viel häufiger in Innenräumen auf und stehen unter einer größeren Beobachtung von Erwachsenen. Die digitale Welt spielt eine große Rolle. Aber es wird sich auch intensiver mit ihnen beschäftigt, bestimmte Bedürfnisse finden größere Beachtung, andere geraten dabei aber in den Hintergrund. Diese zunehmend von der Natur entfremdete Welt möchte die Natur- und Umweltpädagogik um eine Welt ergänzen, die das individuelle Erfahren und Erleben von Natur wieder stärker in den Fokus rückt und dabei möglichst alle Sinne anspricht. NUP Oberheiden geht es nicht darum, die eine Welt zu verteufeln und die andere zu romantisieren, sondern um die Schaffung eines Gegengewichtes - im besten Falle um die Herstellung einer Balance.

 

Kindliche Naturerfahrungen waren bisher in der Menschheitsgeschichte fester, natürlicher Bestandteil des Lebens. Auch für die Umwelt ist es von unschätzbarem Wert, wenn sich Kinder bereits als Teil der Natur wahrnehmen und begreifen und natürliche Zusammenhänge intuitiv erlernen können.

Unser Ansatz - NATUR UND KULTUR

Als Kind habe ich ebenso viel Zeit mit Tieren verbracht wie mit Büchern, Gedanken und meiner Schreibmaschine. Eine zwar noch analoge Welt, aber doch eine fernab von der Natur. Das Geistige, Kulturelle habe ich in meiner Kindheit sehr vermisst. Auf dem Land waren solche Interessen eher ein Fremdkörper. Ich habe stets eine Trennung zwischen diesen beiden Welten empfunden und den Druck, mich für eine der beiden entscheiden zu müssen. Mit 18 Jahren ließ ich das Landleben, das den Menschen als Geisteswesen fast völlig negiert, hinter mir und entschied mich für Bildung und Kultur. Nach meinem Abitur habe ich in Kiel, Hamburg, Berlin, Potsdam und an der Harvard University Extension School Literatur- und Medienwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte studiert. Ich wurde Filmemacherin und bin um die Welt gereist. Nachdem ich in den USA meinen amerikanischen Ehemann geheiratet habe, ist unser Sohn Glenn geboren. Dann sind wir 2013 gemeinsam zu meinen Eltern auf den Hof, auf dem ich aufgewachsen bin, gezogen. Der romantisierten, konventionellen Landwirtschaft meiner Kindheit stehe ich heute kritisch gegenüber. Für meinen Sohn möchte ich beides - Bildung und Kultur auf der einen Seite und eine naturnahe Kindheit auf auf der anderen. Unser ökologisches Erbe und das unserer Väter und Großväter wird seine Generation ein Leben lang begleiten.

Dreharbeiten in Litauen 2010Dreharbeiten in Litauen 2010

2004 mit Ulrich Mühe in Leipzig2004 mit Ulrich Mühe in Leipzig

Mit der gelebten Distanz zu den Geisteswissenschaften kam die Einsicht, dass die 3000-jährige abendländische Philosophie bei all ihren wichtigen kulturellen, politischen und sozialen Errungenschaften in ihrem rationalen Bestreben, den Menschen vom Tier zu emanzipieren, auf ganz ähnliche Weise das getan hat, was die vermeintlich kulturfernen Verfechter alles angeblich Natürlichen ebenso tun: die Negation eines bestimmten Aspektes menschlicher Existenz.

 

Aber gerade das Zurückkehren auf das Land hat mich von der Künstlichkeit dieses Konzeptes einer Trennung von Kultur und Natur überzeugt. Der Mensch ist Teil der Natur; die Welt der Kultur wird von ihm gestaltet und ist damit ein Teil von ihm. Und was Teil des Menschen ist, ist Teil der Natur. Auf dem Land findet man keine unberührte Natur. Ackerbau und Viehzucht bedeutet zu kultivieren.

Und so ist der Versuch der erfahrbaren Verbindung zwischen diesen vermeintlichen beiden Welten in meiner natur- und umweltpädagogischen Arbeit das Leitmotiv. Wer natürliche Zusammenhänge in ihrer Gesamtheit verstehen möchte, der muss auch den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit begreifen.

 

Ich arbeite freiberuflich als Übersetzerin, Autorin und Filmemacherin. Immer mal wieder arbeite ich im Bereich der Regie und Dramaturgie an verschiedenen Theatern. Seit 2017 führe ich gemeinsam mit meinem Mann und unserem Sohn den Hobby-Hof, auf dem ich aufgewachsen bin und der seit 60 Jahren im Familienbesitz ist.

 

 

Weiterbildungen
Natur- und Umweltpädagogik,  Studiengemeinschaft Darmstadt (sgd)

 

Theaterpädagogische Grundbildung, anerkannt durch den Bundesverband Theaterpädagogik (BuT), Kooperationsprojekt von dell'arte, Verein zur Förderung der Spiel- und Theaterpädagogik e.V. Hamburg und der KulturAkademie Segeberg im Verein für Jugend und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V. (VJKA)

 

Seminare
Rechtsradikalismus im Naturschutz, Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

Naturfern, schwer erreichbar oder an der Zielgruppe vorbei? Naturbildung für Alle
ermöglichen, Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Niedersachsen


 Jens J. Reinke

Auch mein ehemaliger Kommilitone und Filmpartner Jens ist Literatur- und Medienwissenschaftler. Auch unabhängig von unseren gezielten natur- und umweltpädagogischen Veranstaltungen bieten wir Veranstaltungen zum Thema Medienkompetenzerwerb für Kinder und Jugendliche an.

Als professionelle Filmemacher im Dokumentarfilmbereich bieten wir darüber hinaus Veranstaltungen zum Thema Film und Filmschnitt an.

 


 

Wyman Brent

US-Amerikaner, Abschluss magna cum laude in Kommunikationswissenschaft und Public Relations. Seit 1997 freischaffender Künstler, seit 2011  Dozent für Englisch als Zweitsprache (TEFL-, TESOL- und Business-English-Zertifikate). Mehrjährige berufliche Tätigkeit als Reiseverkehrskaufmann, Immobilienmakler und -Ausbilder sowie als Buchhändler.


 

GlennGlenn

Im Zuge der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mein Sohn Glenn (7) bei Veranstaltungen für Kinder manchmal dabei. Glenn wächst zweisprachig auf. Seine Anwesenheit hilft Kindern, anfängliche Hemmungen bei der Anwendung der englischen Sprache abzubauen.

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?